Gedankenstriche
November 2020



Woran denkst Du?




Puh. Jetzt geht das schon wieder los. Ein zweiter Lockdown legt Österreich lahm. Vieles wird runtergefahren. Manche atmen auf. Weil es sie nicht ganz so hart trifft. Ich zum Beispiel. Weil ich meine Praxis offen halten darf. Nicht - wie beim ersten Lockdown - zusperren muss auf unbestimmte Zeit. Diesmal bin ich verschont. Aber bin ich das wirklich?

Auch wenn meine Praxis offen sein darf, kann es zu Veränderungen kommen. Menschen sagen ab, weil sie es sich nicht mehr leisten können. Menschen sagen ab, weil sie Ansteckung oder Übertragung vermeiden wollen. Menschen sagen ab, weil sie zur Risikogruppe gehören und überhaupt nicht mehr aus dem Haus gehen wollen. Menschen sagen ab, weil sie ganz einfach Angst haben.

Also verursacht der Lockdown auch bei mir etwas, obwohl ich weiterhin arbeiten kann. Und dann gibt es noch viele, viele andere, die gar nicht dürfen. Oder nicht mehr können. Deren Leben sich durch den Lockdown total verändert hat. Stressiger wird aus verschiedenen Gründen. Sicher hat sich auch bei dir etwas verändert. Bei mir sind es nicht nur die ausbleibenden Klient*innen. 

So. Was können wir also tun? Wir können Angst haben. Uns von der Angst auffressen lassen. Immer mehr Angst haben. Händeringend und panisch im Kreis laufen. Als hätten wir kein Hirn. Als wären wir ausgeliefert. Ja. Das könnten wir tun. Aber ist das hilfreich? Tut das gut? Ist das Leben?

Nein. Ist es nicht. Überhaupt nicht. Ich empfehle stattdessen anderes. Das zähle ich dir jetzt mal auf. Vielleicht ist da etwas für dich dabei, was Du ab heute machen willst. Um dich auf andere Gedanken zu bringen. Um dich in eine andere Schwingung zu bringen. 

Hier sind ein paar Vorschläge, die ich seit langem praktiziere. Manche täglich. Manche immer wieder. Und alle zusammen machen mich leichtgängig. Bringen mich in Leichtigkeit. Nicht umsonst nenne ich mich miss.easygoing. Voila, hier mein Repertoire:


* Erstens

Die Dankbarkeitsübung. Schreibe jeden Tag in der Früh, vielleicht während des Frühstücks, 7 Dinge auf, für die Du dankbar bist. Die schon in deinem Leben sind. Dann schreibe 3 Dinge auf, die deinen Tag heute wunderbar machen.

Das kann so aussehen: Ich bin dankbar für die Sonne, die heute scheint, das Sofa auf dem ich sitze, die Wärme in meiner Wohnung, für meine Eltern, für meine Kinder, für das Frühstück, das ich gerade esse, für mein Auto, das vor der Tür steht. Meinen Tag heute macht wunderbar, dass ich mit tollen Menschen zusammenkomme, dass ich ein gutes Mittagessen esse, dass ich einen Nachmittagsschlaf einlege. 


* Zweitens

Schreibe jeden Abend 7 Dinge auf, für die Du heute dankbar bist, die sich den Tag über ergeben haben. 


* Drittens

Schreibe 100 Dinge auf, die Du dir wünschst. Das können kleine und riesengroße Dinge sein. Wünsche, Träume, Ziele und Visionen, die Du jetzt gerade hast. Oder schon lange mit dir herumträgst. Setz dich hin und schreibe sie auf. In einem Rutsch oder über zwei Tage. Aber es müssen 100 sein! Drunter geht´s nicht.

Das können materielle Dinge sein und auch Dinge, die sich an dir selbst, in deinem Umfeld verändern sollen. Zum Beispiel dass Du jeden Tag mit Lust und Freude aus dem Bett hüpfst und dich auf deinen Tag freust. Dass Du gesund, beweglich und im Kopf rege bis ins hohe Alter bist. Und da darf auch dein Traumauto draufstehen. Du hast keines? Dann überleg dir mal, welches Du gerne hättest, wenn alles möglich wäre. Ja. Genau. Das ist gar nicht so einfach. Es geht darum, einfach mal zu träumen. Weit zu schweifen. Sich damit zu beschäftigen. Also 100 Dinge. Nicht weniger. Lieber mehr. Setz dich hin und schreib mal alles auf!


* Viertens

Wenn Du in einer schlechten Stimmung bist, in der alles negativ ist und Du dir vielleicht denkst "Alles ist blöd!" Dann setz dich hin und schreib 50 Dinge auf, die super sind. An denen Du dich freust. Die gut gelingen. Die Du gut kannst. Die dir geschenkt werden. Also sozusagen das Gegenteil von doof. Einfach alles, was dir einfällt!


* Fünftens

Meditiere. Jeden Tag. Fang mit 5 Minuten an und steigere die Zeit. In dieser Zeit musst Du gar nichts. Du darfst sitzen, wie Du willst. Ganz normal atmen. Dich gemütlich anlehnen. Die Hände in den Schoß legen. Und nichts sonst. Stell dir einen Wecker, damit Du ganz einfach nur mit geschlossenen Augen dasitzen kannst.

Du sitzt. Und lässt die Gedanken ziehen. Bleib nirgendwo hängen. Komm immer wieder zu dir zurück. Spüre dich. Atme. Entspanne dich. Das machst Du jeden Tag. Und jeden Tag ein bisschen länger. Ich meditiere jeden Tag vor dem Frühstück 20 Minuten. Das macht mich ruhig, obwohl es während der 20 Minuten mitunter ganz schön laut in meinem Kopf ist. 


Was bringen all diese Übungen? Mich bringen sie raus aus negativen Gedanken. Rein in den Körper. Wieder zu mir. Zu meinen Wünschen. Machen mich dankbar. Friedlich. Versöhnt mit der Welt. Das machen sie mit mir.

Das Wichtigste ist, dass Du bemerkst, dass Du in negativer Stimmung bist. Und dass Du dann Mittel und Wege hast, da rauszukommmen. Und das Allerwichtigste ist wohl, dass Du sie machst. So kannst Du steuern, was in deinem Kopf abläuft. Was Du denkst. 

Also. Mach einfach mal. Mach mal eine davon. Nur eine. Und wenn Du einen Erfolg siehst, machst Du noch eine dazu. Und vielleicht machst Du irgendwann alle fünf. Dann - das verspreche ich dir - kannst Du gar nicht mehr negativ drauf sein. 


Ich schick dir ganz viel positive Schwingung und freue mich wie immer über Feedback oder ein Wiedersehen in meiner Praxis oder online!


Ganz herzlich,

Katharina


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Hier ist der Link zur Gruppe: www.facebook.com/groups/miss.easygoing. 


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Meine Praxis hat auch im zweiten Lockdown an den üblichen Arbeitstage geöffnet:

Dienstag         9:00 - 20:00 Uhr
Mittwoch       14:00 - 20:00 Uhr
Donnerstag     9:00 - 20:00 Uhr
Freitag            9:00 - 13:00 Uhr


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Wenn Du einen Termin vereinbaren möchtest, ruf mich gerne an unter meiner Nummer 0677 / 6177 6725. Oder schreibe mir eine Mail an office@embodywork.at

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Das online Angebot für Einzelsitzungen besteht weiterhin. Ich biete einstündige EmbodyWork Sessions per Zoom an. Auch Telefonsessions sind möglich. Beides hat sich bewährt. Alle Sessions kannst Du auch kombinieren, mal in der Praxis, mal online. Probiere aus, was für dich passt! 


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Wenn Du ein wenig schmökern möchtest, findest Du auf meiner Website alle wichtigen Informationen über mich und meine Arbeit: www.embodywork.at

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Katharina Pachta * EmbodyWork
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